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Das Gebet um Zeichen und Wunder:

Eine Angelegenheit der ganzen Gemeinde

Wolfram Kopfermann

Warum sollte es nicht nur das Anliegen von einigen in der Gemeinde sein, dass Gott in ihr und durch sie Zeichen und Wunder geschehen lässt? Dafür gibt es viele Gründe!

1. Jesus hat das Reich Gottes nicht nur proklamiert, sondern demonstriert. Seine Gemeinde ist die Vorhut des Reiches Gottes in dieser Zeit. Darum ist es das Anliegen jedes Christen, dass in der Gemeinde Zeichen und Wunder geschehen.

2. Nach dem Neuen Testament zeigt sich das Erbarmen Jesu auch darin, dass er Kranke heilte (Mt 14,14; 20,34). Der Gemeinde, in der Jesus mit seinem Erbarmen lebt, ist es also wichtig, dass durch sie Kranke geheilt werden – als Ausdruck ihres Erbarmens.

3. Nach dem Neuen Testament war es wichtig, dass die Verkündigung der Boten durch Zeichen und Wunder beglaubigt wurde. Das beweisen viele Bibelstellen. Darum muss es die Sehnsucht der ganzen Gemeinde sein, dass auch heute die Verkündigung ihrer Boten durch Zeichen und Wunder beglaubigt wird.

4. Jesaja 53 bezeugt, dass der Gottesknecht (Jesus) nicht nur unsere Schuld, sondern auch unsere Krankheiten und Schmerzen auf sich lud. Für die ganze Gemeinde ergibt sich daraus die Sehnsucht, dass Menschen nicht nur von der Last ihrer Sünde, sondern auch der ihrer Krankheiten befreit werden.

5. Besonders das Johannes-Evangelium und die Apostelgeschichte zeigen, dass Menschen durch die Zeichen und Wunder Jesu Christi zum Glauben provoziert wurden. Hunderttausende von heutigen Erfahrungen bestätigen, dass sich Menschen dem lebendigen Gott eher öffnen, wenn sie mit seinem Wirken in Zeichen und Wundern konfrontiert werden. Darum muss es unser aller Anliegen sein, dass solche Zeichen und Wunder unter uns geschehen.

6. Krankheit ist eine Vorform des Todes, und das Neue Testament lehrt, dass der Tod der letzte Feind Jesu ist. (1 Kor 15,26) In seinen Erdentagen trat er diesem Feind überall wirksam entgegen. So müssen auch wir als seine Gemeinde alle zusammen den Tod und seine Vorformen aktiv bekämpfen.

Hunderttausende von heutigen Erfahrungen bestätigen, dass sich Menschen dem lebendigen Gott eher öffnen, wenn sie mit seinem Wirken
in Zeichen und Wundern konfrontiert werden.

7. Das erste Gebet, das von der Urgemeinde berichtet wird (Apg 4,31), enthält folgende Bitte: „Strecke deine Hand aus, damit Heilungen und Zeichen und Wunder durch deinen heiligen Knecht geschehen“. Wenn dies der ersten Gemeinde so wichtig war, muss es auch der heutigen Gemeinde immer wichtiger werden.

8. Jesus Christus wies in Joh 14,12 darauf hin, dass jeder Gläubige die Werke tun könne, die er, Jesus, getan habe. „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und er wird noch größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater“.

Bereits einer dieser Gründe würde genügen, um deutlich zu machen, dass wir als Gemeinde das Thema Zeichen und Wunder sehr ernst zu nehmen haben. Sie alle zusammen lassen uns aber keine andere Wahl. Dies bedeutet nicht, dass der einzelne Gläubige in unserer Gemeinde ständig für die Kranken betet oder andere Zeichen und Wunder vollführt. Es heißt jedoch, dass jeder von uns dieses Anliegen auf einem betenden Herzen tragen muss. In dem Maße, indem wir dies tun, und zwar mit wachsendem Vertrauen in Jesu Macht, werden wir neue und größere Erfahrungen der Kraft des Herrn machen.

1992 Anskar-Materialien. Überarbeitung 2016

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