„Säet Gerechtigkeit und erntet nach dem Maße der Liebe! Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist, den HERRN zu suchen, bis er kommt und Gerechtigkeit über euch regnen lässt.“
Hosea 10,12
Monatsspruch Juli

„Not lehrt beten“ – manchmal gilt der Spruch, eine allgemeine Regel kann man aber nicht daraus machen. Die Umkehrung trifft leider allzuoft zu: dass ein komfortables Leben im Überfluss Menschen eher davon abhält als sie zu motivieren, Gott zu suchen.

In eine solche Situation hinein spricht der Prophet Hosea: Israel ging es richtig gut – aber je besser es ihnen ging, umso weniger ehrten sie ihren Gott und feierten stattdessen falsche Götter. Die gute Nachricht nach Hosea: Das muss nicht so bleiben!

Pflüget ein Neues, solange es Zeit ist – bei Gott ist immer noch die Möglichkeit, neu anzufangen! Es ist noch nicht zu spät. Bei dem Neuanfang geht es nicht nur darum, bestimmte Dinge nicht mehr zu tun. Die Frage ist: Was säst du? Also: Was für Spuren hinterlässt du, was wächst hinter dir auf? Manche Leute säen Zwietracht oder Resignation oder Neid oder Apathie. Gott gibt uns anderes Saatgut an die Hand (genau, das müssen wir nicht selber hervorbringen): Gerechtigkeit und Liebe. Im folgenden Kapitel Hosea 11 finden wir eines der eindrücklichsten Zeugnisse von Gottes Liebe in der ganzen Bibel – da dürfen wir aus dem Vollen schöpfen!

Gott segne euch, euer
Alexander Hirsch

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